5. November 2009

Nachtausflug in Berlin

Category: Allgemein — Tags: , , , , – Autor @ 03:56

Wie um alles in der Welt kommt Mann, besser gesagt ich, auf die Idee eine Escortdame zu bestellen? Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich liebe meine Frau und eine Flaute im Bett haben wir ganz bestimmt nicht. Aber ich habe einen Job bei dem ich ständig auf Reisen bin. Verbunden mit geschäftlichen Meetings.

Solche, die spätestens mit einem gepflegten Abendessen der guten deutschen Küche um 19:30 Uhr enden. Danach ab ins Hotel. Da bleibt dann nur der Fernseher. Über Fragen von Kollegen, ob denn so eine Geschäftsreise nicht auch mal das ein oder andere Abenteuer mit sich bringt, habe ich immer nur gelacht. Im Herbst ging es dann nach Berlin, tolle Stadt. Dieses Mal nicht allein. Mit von der Partie war dieses Mal der Sebastian von der Marketingabteilung. Schon am Flughafen legte er los. All die tollen Locations in Berlin. Und die Gelegenheit Frauen aufzureißen.

Irgendwann schlug er dann vor, wir könnten uns doch Ladies von einem Escortservice bestellen. Dummerweise antwortete ich, dass das in Ordnung geht, wenn er zahlt. Das war’s dann. Im Flieger surfte er über sämtliche Seiten der Berliner Escortservices. Viele dieser so genannten Begleitservices stellen ihre Damen direkt als Callgirls vor. Klar, dass uns erstmal die Pferde durchgingen. Noch war alles ein Spiel. Hübsche Escortdamen, viele wie aus dem Hochglanzmagazin. Wie Playmates! Und dann ganz offensichtlich ein sehr breites Serciveangebot. Ganz klar, Sebastian war auf richtigen Spaß aus. Bei mir machte sich Neugier breit. Mit einer Lady meiner Wahl ins Restaurant, in den Funkturm, oder einfach eine Einkaufstour machen. Beim Surfen über eine entsprechende Seite, stellte sich mir letztlich eine Frage: kommt da genau die Dame, die da beschrieben ist? Eine zwischen 20 und 30? Stimmen die Maße? Haben die Ladies wirklich das auf dem Kasten, was der Begleitservice da anpreist?

Kriegt man und Mann nur auf eine Art raus: Buchen! Und anschließend kein Fluchen, denn eine kleine Rechnung bekommt man am Ende nicht überreicht. Mit Übernachtung der Dame, circa 12 Stunden, laut Liste etwa 1300€! Die zwei Damen erschienen pünktlich, wie aus dem Ei gepellt. Ich hatte kein Maßband zum Nachmessen der Kurven dabei, tippe aber dass die angebenen 95-68-87 bei “meiner” “Studentin” Melanie wohl passten. Wir waren baff. Die Ladies sahen nicht nur klasse aus, sie waren auch geschmackvoll angezogen. Auch wenn man sie gar nicht angezogen sehen will, ehrlich zugegeben. Aus Neugier bohrte ich mit gezielten Fragen bei Melanies Interessen und Hobbies nach.

Irgendwie rutschten meine Augen dabei immer tiefer in ihren Ausschnitt. Körbchengröße C wie angegeben. Standfest. Sebastian und seine Sophia gingen es viel feucht-fröhlicher und entsprechend lockerer an. Ich dachte, ich sehe nicht richtig. Er fummelte unter dem Tisch vollkommen ungeniert schon sehr weit oben an ihrem Oberschenkel herum. Und sie schien es nicht zu stören. Kurzum, Sebastian machte ziemlich deutlich, was er wollte – und bohrte nicht gerade auf Stahl. Da wollte ich nicht nachstehen: Also näher gerückt an Melanie. Ich behielt ganz Gentleman die Finger bei mir und am Thema klassischer Literatur fest. Als Liebhaber solcher kann ich wohl behaupten: Sie hielt sehr wohl mit. Wir kamen dann auf eine ihrer Vorlieben: kulinarische Überraschungen. Es war Melanie, die ein absolutes In-Lokal vorschlug.

Sebastian und Sophie blieben da wo sie waren – es endete hundertprozentig so, wie er es sich vorgestellt hat. Unser Essen im Restaurant war sehr entspannt, die Unterhaltung toll. Sie war offensichtlich wirklich Studentin und sehr ortskundig. Eine nächtliche Sightseeingtour durch Berlin rundete die Nacht ab. Dann vor meinem Hotel rutschte es mir einfach heraus. Wie es denn wäre mit all ihren erotischen Fertigkeiten? Mir gingen sämtliche anmachende Aufnahmen der Internetseite des Escortservice durch den Kopf. Worauf ich Lust hätte, war die Antwort. Bingo! Und was meinen Sie?… Sie glauben mir nicht? Okay, dann nur eines: Egal wo und wie der Abend endet, es macht viel mehr Spaß als im Hotel allein vor dem Fernseher zu sitzen!